Geschichte

 

Die Geschichte von Florenz reicht weit zurück. Gegründet wurde die Stadt im Jahre 59 v. Chr. von Julius Cäsar unter dem Namen Florentina im fruchtbaren Arnotal. Diese Zeit prägte das Stadtbild und dessen rechtwinkligen Straßenverlauf bis heute. Damals gab es in Florentina Thermalbäder und ein Amphitheater. Durch die günstige Lage von Florentina und die gute Verbindung nach Rom, Pisa und ans Meer begünstigte den Handel und den Fortschritt.

 

Einen Rückschlag erlebte die Stadt währen der byzantinischen Rückeroberungskriege, wobei sie fast vollständig zerstört wurde. Die günstige Lage von Florenz am Fluss des Arno und als Station auf der Strecke zwischen Rom und Padania wurden der Stadt zum Verhängnis, da sie somit stark von den Goten und Byzantinern umkämpft wurde. Auch die Langobarden, die ca. 570 n. Chr. Florenz besetzten, brachten lange Zeit keinen wirklichen Aufschwung mit sich. Eine entscheidene Wende war erst die Verlegung des Amtssitzes des Markgrafen Hugo von Lucca nach Florenz, wodurch die Bürger wieder an Macht gewannen. Jedoch spalteten sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Bürger in zwei Gruppen, als sowohl der Pabst, als auch der Kaiser Machtansprüche erstellen. Es entstanden Streitereinen zwischen den Anhängern des Papstes, den Guelfen und den Anhängern des Kaisers, den Ghibellinen. Die Machtkämpfe brachten der Stadt jedoch keine wirtschaftlichen Nachteile ein. Jedoch reduzierte die Pest im Jahre 1348 die Einwohner Florenz auf die Hälfte.

 

Das 14. und 15. Jahrhundert brachte viele bedeutende Künstler und Gelehrte hervor und setzte damit bis heute Maßstäbe in der europäischen Kunst und Kultur. Zu nennen wären da Donatello, Brunelleschi, Botticelli, Michelangelo, da Vinci oder Galileo Galilei. Eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Geschichte Florenz spielte eine reiche Familie. Im 15. und 16. Jahrhundert übte die Familie der Medici einen großen Einfluss auf die Stadt aus. Sie wurden zu einer Großmacht, die die Kunst und Wissenschaft weiter voranbrachte. Erst als sie ausstarben verlor Florenz an kultureller Bedeutung.

 

Der erste Weltkrieg machte Florenz finanziell zu Schaffen. Im zweiten Weltkrieg wurde Florenz von deutschen Truppen besetzt, die viele Brücken und andere Teile der Stadt zerstörten. Im November des Jahres 1966 wurden viele wertvolle Kunstschätze durch die Arno-Flut beschädigt oder sogar zerstört, was einen unschätzbaren Schaden zur Folge hatte. In der darauf folgenden Zeit vergrößerte sich die Stadt in der Toskana immer weiter, was durch den Tourismus und die Industrie begünstigt wurde.

 

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